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Mit wie viel Bar werden Sandstrahler betrieben?

Sandstrahler werden je nach Anforderung und zu bearbeitenden Material mit unterschiedlichen Drücken betrieben.

Für das Strahlen von Stahl- und Eisenwerkstoffen sind Drücke von mindestens 6 bar erforderlich. Je nach Strahlmaterial kann jedoch ein Druck von bis zu 10 bar notwendig sein. Glasflächen und Fassaden hingegen dürfen nur mit speziellen Strahlmaterialien und einem Druck von maximal 3,5 bar gestrahlt werden.

Ein niedrigerer Druck bedeutet, dass das Strahlmaterial den Sandstrahler entweder gar nicht verlässt, weil es zu einer Verstopfung der Strahldüse kommen kann, oder das Ergebnis der Bearbeitung nicht zufriedenstellend ist.

Neben der Wahl des richtigen Mindest- bzw. Höchstdrucks ist es ebenfalls erforderlich den Strahldruck dem jeweiligen Werkstück anzupassen. So kann es beispielsweise wichtig sein, bei einem Werkstück mit vielen Ecken und Kanten einen geringeren als den Höchstdruck zu verwenden. Großflächigere Werkstücke können im Gegensatz dazu mit einem höheren Druck bearbeitet werden.

Moderne stationäre und mobile Kompressoren können für verschiedene Druckbereiche eingestellt werden, um die beschriebenen Anforderungen zu erfüllen.