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Sandstrahlen und Oberflächenrauheit

Was meint man beim sandstrahlen mit Oberflächenrauheit und welche Möglichkeiten habe ich diese zu beeinflussen? Diese Frage stellt sich schnell, wenn das beste Strahlmittel genutzt werden soll.
Grundsätzlich ist das Ziel die Oberfläche zu reinigen, dafür wird ein Strahlmittel mit Druck und hoher Geschwindigkeit auf die Verunreinigung geschossen.

Allerdings verformt sich auch immer die Werkstoffoberfläche mit. Viele unterschiedliche Variablen entscheiden darüber wie die Oberfläche nach dem Sandstrahlen beschaffen ist. Hierfür gibt es ein paar technische Unterscheidungen wie die Reinheit, geregelt in der DIN 55 928 oder die Rauheit, geregelt in der ISO 25 178.

Faktoren für die Rauheit

Im Folgenden gehen wir genauer auf die Sandstrahlen Oberflächenrauheit ein.
Grob gliedern können wir die Faktoren für die Rauheit in drei Kategorien.

Zuerst wäre da alles in Zusammenhang mit der Luft, der Luftdruck, die Luftmenge, die Austrittsdüse.

Zweitens alles rund um das Strahlmittel, spezifisches Gewicht, Größe des Korns, Form des Korns sowie die Härte des Korns.

Letztens dann die Umgebungsvariablen, wie der Aufprallwinkel und der Abstand von Düse zu Oberfläche.

Interessanterweise ist die eingebrachte Energie des Strahlmittels nur unmittelbar für die Reinigung verantwortlich. Die eigentliche Säuberung findet durch die Verformung der Werkstoffoberfläche statt. Daher ergeben sich für die Oberfläche die gleichen Variablen wie für das Strahlmittel, Härte, Elastizität und spezifische Gewicht.