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Auf was man Sandstrahler testen sollte:

Wenn sich an größeren Bauteilen über die Jahre hinweg Rost angesammelt hat, so kann die Entfernung doch recht arbeitsintensiv sein. Ein verrosteter Gartenzaun, ein altes Rosengitter, verrostete Stahlträger oder gar Roststellen am Auto sehen extrem unschön aus und können nur mit einem entsprechenden Schleifmittel wieder instand gesetzt werden.

Schleifpapier oder auch ein elektrischer Winkelschleifer können die schnelle Lösung sein, wobei diese Geräte weder für einen Dauereinsatz konzipiert wurden, noch der arbeitsintensive Einsatz körperlich gestemmt werden kann.

Ein Sandstrahler kann hier die Lösung sein, welcher schnell und effektiv sämtliche Roststellen entfernt, ohne dass man einen Muskelkater in den Armen in Kauf nehmen muss. Der Sandstrahler Test zeigt schnell die Unterschiede zwischen den einzelnen Sandstrahler Arten auf und bringt die einzelnen Kaufaspekte in den Vordergrund.

Was ist ein Sandstrahlgerät?

Ein Sandstrahler wird je nach Bauart und Größe in den Fachkreisen auch als Sandstrahlgerät bzw. Sandstrahlgebläse bezeichnet. Das Hauptmerkmal dieses Gerätes ist es, dass mit Hilfe von Druckluft ganz feines Schleifmittel auf ein Bauteil gepustet werden kann und etwaige Roststellen blitzschnell entfernt.

Im direkten Vergleich einzelner Sandstrahlgeräte wird auch schnell ersichtlich, dass der Sandstrahler nicht nur Rost sondern auch hartnäckige Farbreste oder Grat entfernen kann. Durch den Schleifvorgang wird das zu behandelnde Bauteil gleichzeitig an der Oberfläche angeraut und stellt somit z.B. einen tragfähigen Untergrund für eine spätere Farbschicht dar.

Als Testsieger kommen nicht nur Sandstrahler in Frage, die als Schleifmittel normalen Sand benutzen, sondern auch andere Materialien. Dazu zählen z.B. Korund, Glasgranulat, Hochofenschlacke, Nussschalen, Eiskristalle, Kunststoffgranulat oder CO2-Schnee-Pellets.

Während noch vor geraumer Zeit in Betrieben Quarzsand als Schleifmittel die erste Wahl war (heute Verboten!), so stehen heutzutage noch zusätzliche Kunststoff-Granulate zur Verfügung. Doch ganz gleich, für welches Grundschleifmittel man sich auch bei der Nutzung des Sandstrahlers entscheidet, so darf man doch die entsprechende Schutzkleidung keinesfalls vergessen. Zur absoluten Grundausstattung gehört z.B. der Mundschutz.

Sandstrahlgeräte und deren Artenvielfalt

Sandstrahler lassen sich je nach Anwendungsgebiet in unterschiedliche Arten einteilen. Dabei spielt nicht nur die Größenordnung an sich eine wichtige Rolle, sondern auch die Mobilität des Gerätes, sowie die Nutzung verschiedener Schleifmittel.

Zu den bekanntesten Sandstrahlgeräten gehören: die Sandstrahlkabine, das mobile Sandstrahlgerät, die Sandstrahlpistole und das Sandstrahlgebläse.

Sandstrahlgeräte für den mobilen Einsatz

Die mobilen Sandstrahlgeräte überzeugen im Sandstrahler Test durch eine kleine kompakte Bauweise, die sich leicht von einem Ort zum anderen bewegen lässt. Das Grundbauteil ist im direkten Vergleich zueinander stets ähnlich gehalten und besticht durch einen stabilen trichterförmigen Kessel. Am unteren Ende des Kessels ist ein Schlauch mit Sandstrahlpistole angebracht.

Das im Kessel befindliche Strahlmittel wird dann mit Hilfe eines Kompressors durch den Schlauch gepustet. Je nach Modell kann dabei ein konstanter Luftdruck erzeugt werden. Vorteilhaft ist beim mobilen Sandstrahler auch ein zusätzlich integrierter Wasserabscheider. Dieser gehört auch bei den Besten nicht immer zur Standard Ausstattung sondern kann oftmals einen Preisaufschlag bedeuten.

Damit das Gerät transportfähig und mobil bleibt sind unterhalb des Kessels Bodenrollen angebracht. Im oberen Bereich befindet sich ein praktischer Tragegriff, um das Sandstrahlgerät leicht bewegen zu können.

Vorteile:

  • schnelles und präzises Schleifergebnis
  • einfache Handhabung
  • leicht zu transportieren

Nachteile:

  • als Zusatzteil muss ein passender Kompressor erworben werden
  • sehr hohe Staubbelastung

Eine Sandstrahlkabine

Bei der Sandstrahlkabine handelt es sich um eine kompakte quadratische Bauweise, welche selbst für den Privatgebrauch gut geeignet ist. Das Sandstrahlgerät ist geschlossen und bietet seitlich zwei Eingriffsöffnungen mit passendem Arbeitshandschuh.

Kleinere Bauteile werden unmittelbar in die Sandstrahlkabine hinein gelegt und können nahezu staubfrei behandelt werden. Im unteren Bereich des Gerätes ist ein sogenannter Schleifmittelbehälter hinein gearbeitet. Im Vergleich zum mobilen Gerät verbleibt sämtliches Schleifmittel in der Sandstrahlkabine und kann mehrfach wiederverwendet werden.

Vorteile:

  • für Jedermann leicht zu bedienen
  • keine Staubbelastung
  • mehrfach wiederverwendbares Schleifmittel
  • präzises Arbeitsergebnis

Nachteile:

  • das Gerät eignet sich nur für kleine Bauteile
  • Kompressor muss zusätzlich erworben werden

Die Sandstrahlpistole / Becherpistole

Da viele Sandstrahlgeräte im Privatgebrauch zu viel Platz einnehmen würden entscheiden sich viele Personen für die sogenannte Sandstrahlpistole oder auch Becherpistole genannt. Der Sandstrahler ist extrem klein und besteht hauptsächlich aus einer kleinen Pistole, an der sich im hinteren Bereich ein kleiner Vorratsbehälter mit Schleifmittel befindet.

Über einen zusätzlichen Schlauchanschluss kann ein Kompressor oder eine Druckluftpatrone betrieben werden.

Vorteile:

  • kompakte und kleine Bauweise
  • nimmt nicht viel Platz ein
  • einfache Handhabung
  • ein gutes Endergebnis für den Privatgebrauch

Nachteile:

  • Kompressor oder Druckluftpistole zusätzlich erforderlich

Das Sandstrahlgebläse

Ein Sandstrahlgebläse wurde speziell für den industriellen Einsatz konzipiert und ermöglicht selbst die Bearbeitung von größeren Bauteilen. Das Sandstrahlgebläse kann ein größeres Ausmaß annehmen und lässt sich entweder frei im Außenbereich anwenden oder gar in eine riesige Sandstrahlkabine integrieren.

Wichtig hierbei ist vor allem die Einhaltung des Arbeitsschutzes samt entsprechenden Schutzmaßnahmen.

Vorteile:

  • keine Größenbeschränkung der Bauteile
  • vielfältig nutzbar
  • sehr gutes Schleifergebnis

Nachteile:

  • Aufgrund der Größenordnung sehr kostspielig
  • benötigt zusätzlich einen Kompressor
  • das Gerät lässt sich ohne Einweisung nicht bedienen

Warum sich ein Vergleich lohnt:

Sandstrahlgeräte gibt es mittlerweile von zahlreichen Herstellern. Optisch scheinen sich viele von ihnen zu ähneln, doch im Detail kann es gewaltige Unterschiede geben. Im direkten Vergleich der beliebtesten Produkte gibt es Unterschiede in der Leistung, dem Funktionsumfang und der Qualitätsbeschaffenheit.

Worauf ist beim Sandstrahlgerätkauf zu achten?

Wenn man sich einen Sandstrahler anschaffen möchte, so sollte man keinesfalls das erst beste Gerät erwerben. Mit einem eigenen, kleinen Sandstrahler Test kann man sich nicht nur erstes Grundwissen verschaffen sondern bekommt zugleich einen guten Überblick.

Viele Hersteller haben interessante Option. Ein genauer Blick kann sich hier lohnen. Je nach Einsatzgebiet kann dieses entweder für den Privatgebrauch konzipiert sein oder bietet speziell für den Industriebereich die perfekte Schleiflösung.

Absolut wichtig bei der Entscheidung ist deshalb die Frage des später zu behandelnden Werkstücks. Für gelegentliche Kleinarbeiten im Privatbereich genügt z.B. eine Becherpistole oder eine Sandstrahlkabine.

Das Sandstrahlgebläse ist hingegen für industrielle Zwecke gedacht und weist auch einen dementsprechenden Kostenpunkt auf.

Ein Vergleich zwischen einzelnen Sandstrahlgeräten ist immer sinnvoll. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Artikel online oder vor Ort erworben wird. Ein Praxistest ist in keinem Fall möglich, so dass zur Kaufentscheidung nur die Hersteller Angaben herangezogen werden können. Die nachfolgenden Eigenschaften spielen eine vorrangige Rolle:

Die technische Grundausstattung

Das letztendlich erworbene Sandstrahlgerät ist nur so gut, wie es der technische Stand tatsächlich zulässt. Deshalb wird im Sandstrahler Test grundsätzlich zwischen verschiedenen Bauarten unterschieden, welche allesamt ihre Vor- und Nachteile zu bieten haben.

Die gängigsten Sandstrahlgeräte sind das mobile Sandstrahlgerät, die Sandstrahlkabine oder die Sandstrahlpistole.

Zur allgemeinen Handhabung gehört stets ein Kompressor, welcher für den Aufbau des Luftdrucks verantwortlich ist. Eine einfache Sandstrahlpistole lässt sich z.B. je nach Modell und Hersteller an einen Hochdruckreiniger anschließen, da hier bereits ein Kompressor integriert ist.

Eine richtige Rückgewinnung und Wiederverwendung des Strahlguts ist hingegen nur in einer Sandstrahlkabine möglich. Zu beachten ist deshalb stets die Größenordnung des zu behandelnden Werkstücks, damit das Sandstrahlgerät auch dazu passend ist.

Antriebsart

Obwohl man meinen mag, dass beim Kauf eines Sandstrahlgeräts der Artikel auch funktionsbereit ist, so wird man hier leider oft enttäuscht werden. Der Antrieb stellt grundsätzlich einen Kompressor dar, welcher immer zusätzlich erworben werden muss.

Weiter ist die Leistung des Kompressors in Abhängigkeit vom Sandstrahlgerät zu betrachten und sollte stets einen optimalen Druck von 6-8 Bar betragen sowie eine Ansaugleistung von 140 Liter pro Minute.

Derartige Kompressoren gelten als Grundversorgung und sind nicht für einen dauerhaften Einsatz geeignet. Im Idealfall sollte die Leistung immer höher gewählt werden. Die Herstellerangabe zum Betrieb eines Sandstrahlers sollte wenn möglich 7 Bar oder mehr betragen und eine Durchlaufmenge von 400 Liter je Minute aufweisen. Dazu ist ein Tankvolumen von 100-200 Liter notwendig.

Kapazität in Litern

Die Kapazität richtet sich am Füllmittelbehalter für das Schleifmittel aus. In der Regel kann das Schleifmittel nur einmalig verwendet werden. Je größer der Behälter ist, desto länger kann das Schleifen dauern, ohne dass man etwaige Nachfüllpausen einlegen muss.

Viele Sandstrahlgeräte beinhalten ein Fassungsvermögen von 10-15 Litern. Eine absolute Ausnahme stellt hier jedoch die Sandstrahlkabine dar. Derartige kompakte Geräte sind auf eine Wiederverwendung des Schleifmittels eingestellt und benötigen deutlich weniger Schleifmittel.

Abmessungen

Ein mobiler Sandstrahler überzeugt meistens durch ein kompaktes Maß.

Die Sandstrahlkabine für den Heimgebrauch ist je nach Ausführung nur ein bisschen, bis sehr viel größer. Mit Standfüßen ist die Sandstrahlkabine noch etwas größer.

Gewicht in kg

Das Reingewicht des Sandstrahlers muss in direkter Abhängigkeit mit der Sandstrahler Bauweise betrachtet werden. Im Sandstrahler Test liegen die mobilen Geräte zwischen 2,5 kg und 5,5 kg. Eine Sandstrahlkabine ohne Standfüße wiegt ab 18 kg.

Mit entsprechendem Unterbau bringt die Sandstrahlkabine ein Gewicht von weit über 30 kg auf die Waage. Robustere und größere Sandstrahlkabinen für den Industriebereich beginnen bei einem Reingewicht von über 100 kg.

Preis- / Leistungsverhältnis

Einfache Sandstrahlpistolen von geringer Wertigkeit sind im Baumarkt bereits ab 20€ zu erhalten. Derartige Geräte versprechen nur eine kurze Einsatzbereitschaft und sind nur für die Bearbeitung einfacher Werkstücke im Privatgebrauch ideal.

Möchte man ein Sandstrahlgerät von besserer Qualität, so sollte man mit ca. 150-200€ rechnen. Für den Preis bekommt man entweder einen mobilen Sandstrahler auf Rollen oder eine kleine Sandstrahlkabine für den Privatgebrauch. Nicht zu vergessen ist der zusätzliche Kompressor, welcher in dem Preis noch nicht enthalten ist.

Anforderungen an den Kompressor

Der Kompressor stellt den Antrieb des eigentlichen Sandstrahlers dar und muss dementsprechend sorgfältig ausgewählt werden. Absolut wichtig beim Kompressor Kauf ist der optimale Luftdruck, den das Gerät erzeugen kann.

Im unteren Preissegment findet man Kompressoren mit einem Luftdruck von 6 Bar. Bei absoluten Kleinstarbeiten vollkommen ausreichend. Doch sobald es daran geht eine etwas stärkere Farbschicht zu entfernen sollte der Kompressor 7,5 bis 8,5 Bar aufweisen.

Zusätzlich zur Leistung spielt noch der Luftstrom eine sehr wichtige Rolle. Je größer der Luftstrom, desto präziser und schneller kann ein Werkstück bearbeitet werden. Während das Minimum bei 150 – 200 l/min liegt, so wird doch das Optimum mit 400 – 700 l/min beziffert.

Lieferumfang

Beim Kauf eines mobilen Sandstrahlers erwartet man nicht nur den Sandstrahler an sich sondern zugleich den Luftschlauch, die Strahlenpistole und einen entsprechenden Mundschutz (Schutzmaske).

Möglich ist z.B. eine gesonderte Strahlmittelrücksaugung, die das verwendete Schleifmittel auffangen und wiederverwenden kann. Ähnliches gilt für verschiedene Aufsätze der Sandstrahlpistole. Damit ist eine präzise oder grobe Arbeit gewährleistet und kann dem Werkstück genauestens angepasst werden.

Bei längeren Arbeiten an der Sandstrahlpistole macht sich auch ein Ganzkörper-Strahlgut-Schutzanzug ganz gut. Sämtliches Zubehör kann praktisch und hilfreich sein und schlägt sich in weiteren Zusatzkosten nieder.

Hinweis:

Alle auf dieser Webseite durchgeführten Tests verstehen sich als Zusammenfassung bereits bestehender Tests, Erfahrungsberichte und Bewertungen aus dem Internet. Wir haben die durch uns ausgestellten und bewerteten Produkte nicht persönlich getestet. Es handelt sich nicht um persönliche Wertung. Es handelt sich lediglich um eine objektive Zusammenfassung bestehender Berichte.