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Sodastrahlen

Sandstrahlen und das Strahlen mit Soda gehören zu den speziellen und hochwertigen Techniken der Oberflächenbehandlung von Werkstücken aus Metall und anderen Materialien.

Beim Sodastrahlen wird eine Werkstückoberfläche mit Natriumbicarbonat mit unterschiedlichen Luftstrahltechniken bearbeitet. Natriumbicarbonat wird auch als Natriumhydrogencarbonat bezeichnet, jedoch ist es als Salz nicht mit dem Soda vergleichbar.

Sodastrahlen ist eine Erfindung aus Kanada

Die Strahltechnik des Strahlens mit Soda gilt als sehr schonend für die Bearbeitung von Werkstücken und kann auch auf verschiedenen Holzarten genutzt werden Im Jahr 1973 wurde diese sensitive Strahltechnik in Kanada entwickelt und dort wurde diese effiziente Art der Oberflächenbearbeitung im Schiffbau genutzt.

Es werden beim Sodastrahlen die Injektorstrahltechnik und die Drucktechnik als Bearbeitungsform genutzt. Zunächst wurden beim Strahlen mit Soda nur kleinere Werkstücke mit dieser Technik behandelt. Heute nutzt man das Sodastrahlen zum entlacken von Farbflächen, Karosserien und diese Technik nutzt man auch an Gebäuden, etwa zum entfernen von Graffiti.

Der maßgebliche Vorteil des Sodastrahlen liegt in der Technik. Hier wird nicht darauf gesetzt, dass die Oberflächenkanten des Strahlmittel die Farbreste von den Oberflächen abnimmt, sondern beim Sodastrahlen wird mehr auf die Oberflächenspannung des Strahlmittel Natriumbicarbonat gesetzt. Beim Sodastrahlen entsteht so ein zerplatzen der Struktur dieses Salzes und so hat das Sodastrahlen eine sehr sensitive Wirkung auf den Untergrund und das Werkstück.

Effiziente Ergebnisse im Zusammenwirken der Elemente

Beim Sodastrahlen wird genau auf das Zusammenwirken der Stoffe Natriumbicarbonat und den Strahldruck geachtet. Es geht um die genaue Abstimmung und so wird zwar ein sehr effizientes Entlacken erreicht, jedoch wird der Untergrund optimal geschützt und gesäubert.

Das Strahlen mit Soda ist auch wegen seiner sensitiven Wirkung so erfunden worden. Immer wieder waren Techniker und Ingenieure auf der Suche nach guten und effizient wirkenden Strahlmitteln. So ist das Strahlen mit Soda erfunden worden, damit diese Vorteile so erzielt werden.

Sicherheit in der Strahltechnik

Das Entlacken und Säubern von Werkstücken ist mit klassischen Mitteln meist sehr belastend für die Umwelt. Etwa beim Entlacken werden Laugen und Säuren für diese Arbeit genutzt. Die Sodastrahltechnik hat in 1998 Einzug gehalten beim Entlacken und Säubern von Karosserien und anderen Metall-Konstruktionen.

Die Strahltechnik wird in entsprechenden Gebäuden und Hallen vorgenommen. Teilweise gibt es die Mehrwegstrahltechnik, bei der dann das Strahlmittel mehrfach genutzt werden kann. Das Sandstrahlen mit dem Strahlmittel Natriumbicarbonat ist dabei wegen seiner guten Leistungen sehr bewährt und beliebt.